2603-10 Entscheidungen

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In einer Gesellschaft, in der Entscheidungen nicht von allen getroffen werden, sondern von einer Auswahl, legt die jeweilige Auswahl die Regeln und Gesetze fest, auch für die, die nicht an Entscheidungen beteiligt sind. Im Verlaufe der Zeit fängt jede Auswahl irgendwann an, sich so zu verhalten, als stünde sie außerhalb des Systems. Als ob die Regeln des Systems nicht für die gelten würden, die die Regeln machen.

Die Größe der Gruppe der “Entscheider” unterscheidet, ob sich eine Gesellschaft eine Stammesgesellschaft, eine Diktatur oder Demokratie nennt. Das Prinzip ist dasselbe.

Historisch betrachtet ist über die Zeit die absolute Anzahl in den Gruppen der Entscheider tendenziell immer größer geworden. Die Linken und die Rechten unterscheiden sich allerdings in den Auswahlkriterien, wer zur Gruppe der Entscheider gehört: Die Linken legen Wert auf Egalität, bei den Rechten zählen Leistung und Tradition.

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